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Studie IT-Freiberufler 2019

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Balance zwischen Austausch und Algorithmus lautet die Herausforderung

Beginnen wir mit der guten Nachricht für die IT-Freiberufler: Nicht nur unsere aktuelle Studie zu Trends im Freelancer-Markt bestätigt, dass die auftraggebenden Firmen auch in Zukunft verstärkt auf die Dienste der Externen zugreifen möchten. Zwei Drittel der befragten Unternehmen sagen in der IDG-Studie, dass sie den Anteil externer Fachkräfte erhöhen wollen. Dazu passt dann auch ein weiteres Ergebnis, in dem es heißt, dass 70 Prozent der befragten Freelancer-Auftraggeber den Selbstständigen „eine große bis sehr große Bedeutung zumessen“ und dass sie diese unbedingt für die Sicherstellung von Kompetenzen und Know-how benötigen.

War wohl nicht anders zu erwarten, ließe sich jetzt oberschlau argumentieren. Einerseits sind die Themen Digitalisierung, demografischer Wandel und Fachkräftemangel längst bekannt, und man wundert sich eher, dass Unternehmen auf diese Entwicklungen so zögerlich reagieren. Es ist andererseits aber nicht so, dass man im Freiberuflermarkt nicht verstanden hätte, was Sache ist. Die IDG-Ergebnisse sprechen eine klare Sprache, heißt: Die Auftraggeber wollen eine schnelle, direkte Kommunikation zu den Vermittlern, eine reibungslose Abwicklung, der Preis für die Freiberufler sollte auch stimmen, und natürlich wollen die Firmen qualitativ hochwertige Profile der Externen. So weit, so gut.

Hört man sich bei Praktikern um, merkt man, wie vertrackt die Situation ist – wenn also die Prozesse nicht stimmen, die Digitalisierung Theorie bleibt und dass gerade in diesem kommunikationsintensiven Geschäft KI noch lange nicht alle Probleme lösen kann. Nicht umsonst sprechen die Marktteilnehmer von einem „People-Business“. Natürlich will man sich neue Technologien zunutze machen. Zum Beispiel, und auch das bestätigt die Studie, wenn immer mehr Firmen auf Algorithmen setzen, eine Plattform einrichten, auf der die Vermittler ihre Profile einstellen, damit das System dann schnell und unkompliziert einen Überblick der gelieferten Profile anzeigt, in der Praxis dann aber Wochen vergehen, bis Einkauf und Fachabteilung sich auf die Richtigen geeinigt haben. Da sind die guten Freelancer schon längst weg. Oder wenn das Matching automatisiert abläuft, sprich der Algorithmus Arbeitgeberwunsch und Freelancer-Profil zusammenbringen soll, aber das nicht herauskommt, was sich das auftraggebende Unternehmen gewünscht hat.

Das wird die besondere Herausforderung in diesem Markt bleiben: die guten Freelancer an den Dienstleister und damit an interessante Auftraggeber zu binden. Es wird dem Einkäufer und damit dem Unternehmen nicht weiterhelfen, wie oft zu hören ist, wenn der Algorithmus den günstigsten Freelancer anzeigt. Der Auftraggeber muss seine Prozesse firmenintern so organisiert haben, dass er schnell die Richtigen bekommt und auch gleich einsetzen kann. Umgekehrt braucht der Personaldienstleister kompetentes Personal, um in einem intensiven Dialog den Auftraggeber zu verstehen und damit das Top-Personal zu vermitteln.

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